Alte Meisterinnen der Renaissance bis Barock

Die fast vergessenen Künstlerinnen Sofonisba Anguissola, Lavinia Fontana, Artemisia Gentileschi und Judith Leyster

Zum Thema

In der Kunst galten Frauen zunächst hauptsächlich als Schönheitsideal und inspirierende Modelle. Künstlerinnen blieben die Ausnahme. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts kam es insbesondere in Italien im Kreis der Humanisten zu einer Geisteshaltung, die künstlerisch begabte Frauen förderte. Sofonisba Anguissola (um 1532-1625), Porträtmalerin am Spanischen Hof König Philipps II., ist als erste Malerin der Neuzeit in die Geschichte eingegangen. Töchter von Kunstmalern wie Lavinia Fontana (1552-1614) oder Artemisia Gentileschi (1593-1653), eine Vorreiterin der Barockmalerei, hatten einen leichteren Zugang zu einer künstlerischen Ausbildung. Gentileschi gelang es, mit der gewohnten Ästhetik der Maltradition zu brechen. Ausserhalb Italiens wurde die Niederländerin Judith Leyster (1609-1660) als eine der wenigen Malerinnen des Goldenen Zeitalters mit ihren Genrebildern berühmt. In diesem Vortrag betrachten wir die ausserordentlichen Leistungen dieser bildenden Künstlerinnen trotz der ihnen durch gesellschaftliche und institutionelle Barrieren auferlegten Einschränkungen.

Zur Dozentin

Daniela Schneuwly-Poffet, lic.phil., ist freischaffende Kunst- und Architekturhistorikerin. Nebst ihrer Tätigkeit in Museen und bei der kantonalen Denkmalpflege Bern leitete sie viele Jahre Kunstreisen für die Reisehochschule Zürich nach Italien und in die Westschweiz und verfasste diverse Kunstpublikationen.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
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Daten

Donnerstag, 16.45 bis 18.00 Uhr
12. März 2026

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

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Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.


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