Die Schweiz und die Grossmächte

Die Aussenpolitik eines Kleinstaats: bescheiden, geschmeidig und handelsorientiert

Zum Thema

Der 1848 geschaffene moderne Bundesstaat erhielt die Kompetenz, Aussenpolitik zu betreiben. Eine Hauptaufgabe bestand darin, die Souveränität im imperialen Europa durchzusetzen. Geschmeidig lavierte sich die Schweiz durch die Krisen und Bedrohungslagen im Zeitalter der Katastrophen. Als nach dem Zweiten Weltkrieg das Ansehen des Landes einen Tiefpunkt erlangte, wurde es durch den Kalten Krieg alsbald als «westlicher Neutraler» aufgewertet. Der Wegfall der entsprechenden ordnungspolitischen Strukturen im Jahr 1991 führte in der Schweiz zunächst zu erheblicher Unsicherheit. Schon bald aber zeigten sich die Vorteile, die sich aus den Prozessen der Globalisierung ergaben. Die aktuellen, gravierenden Veränderungen in der internationalen Ordnung stellen den Kleinstaat erneut vor grosse Herausforderungen und verlangen nach einer neuen Positionierung.

Zum Dozenten

Markus Furrer, Prof. em. Dr. phil., lehrte bis 2022 an der Pädagogischen Hochschule Luzern Geschichte und Geschichtsdidaktik und war Privatdozent für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Er arbeitet heute als freischaffender Zeithistoriker mit Schwerpunkten in der Sozial- und Politikgeschichte wie auch zu Fragen der Geschichtsvermittlung.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
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Daten

Dienstag, 16.45 bis 18.00 Uhr
5. Mai 2026

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

Als Vereinsmitglied der Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern können Sie an vielen Angeboten zum reduzierten Preis teilnehmen.
Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.


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