Mit Füssen getreten

Kirchliche Kunst als Kampfmittel

Zum Thema

Gestritten wurde in der Kirche von Anfang an. Immer wieder ging es dabei auch um die Reinheit der Lehre.

Im Vordergrund standen vor allem dogmatische Fragen, die zu teils erbitterten Kontroversen führten. Später, als sich der christliche Glaube in Kunstwerken Ausdruck verschaffte, wurde so manches ins Bild umgesetzt, was den kirchlichen Kunstkritikern zweideutig und zwielichtig, gar mit der Orthodoxie unvereinbar erschien.

Im Mittelalter bildeten vor allem die Juden ein bevorzugtes Angriffsziel. Gleichzeitig stritten sich die Theologen damals darüber, ob und inwieweit bestimmte religiöse Kunstwerke mit einzelnen Glaubenswahrheiten vereinbar seien. Zur Zeit der Reformation tauchten immer häufiger Bilder auf, auf denen Vertreter der römischen Kirche ihre Gegner buchstäblich mit Füssen treten – worauf die Neugläubigen mittels Gemälden, Skulpturen und Karikaturen nicht weniger drastisch reagierten.

Zum Dozenten

Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
Google Maps

Daten

Donnerstag, 27. August 2026
16.45 bis 18.00 Uhr

 

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

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Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.



Kosten
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Total
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