Kleines Geld, grosses Geld

Ökonomie, Politik und Alltag in der Eidgenossenschaft in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

Zum Thema

Das halbe Jahrhundert zwischen den eidgenössischen Siegen über den Burgunderherzog Karl den Kühnen 1474-1477 und den Niederlagen von Marignano und Pavia 1515/1525 spielt bis heute in Jubiläen, Ausstellungen und populären Geschichtsbildern der Schweiz eine zentrale Rolle als «grosse Zeit». Gleichzeitig wurde diese Epoche schon in der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts als «moralisch verkommen» charakterisiert, so z.B. von Karl Dierauer im Jahr 1890. «Die verderbteste Periode der Schweizergeschichte», schrieb sein Kollege Ernst Gagliardi etwas später. Wie funktionierte Geld vor 500 Jahren, in welchen Formen war es im Umlauf, und was erzählt ein vergrabener Münzschatz von damals über Alltag und Politik?

Zum Dozenten

Dr. phil. Valentin Groebner ist Professor für Geschichte des Mittelalters und der Renaissance am Historischen Seminar der Universität Luzern.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
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Daten

Donnerstag, 26. November 2026
16.45 bis 18.00 Uhr

 

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

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Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.



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