Wie die Schweiz souverän wurde

Der Westfälische Friede (1648) und der lange Weg der Eidgenossenschaft in die völkerrechtliche Unabhängigkeit

Zum Thema

Souveränitätsfragen stehen heute auf unserem Kontinent angesichts der weltweiten Bildung von neuen Machtblöcken und der europäischen Integration wieder im Zentrum des Interesses. Die Souveränität der Staaten ist in einem jahrhundertelangen Prozess entstanden. Das gilt im Besonderen für die Eidgenossenschaft, die sich aus einem lockeren Geflecht von ländlichen und städtischen Herrschaften zu einem souveränen europäischen Staat entwickelt hat. Ein Schlüsselereignis war der Westfälische Friedenskongress 1647/48 am Ende des Dreissigjährigen Kriegs. Wurde die Schweiz im Friedensschluss wirklich souverän oder blieb sie Teil des Heiligen Römischen Reichs, wie immer wieder behauptet wird? Der Vortrag geht der Vorgeschichte, den Verhandlungen in Münster/Westfalen und den Nachwirkungen der «Souveränitätserklärung» von 1648 nach.Er forscht und publiziert zum Ancien Regime, zur «Sattelzeit» 1798-1848 und zur Geschichte der Neutralität.

Zum Dozenten

Dr. Marco Jorio, Historiker, war von 1988 bis 2014 Chefredaktor des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS), seither freischaffend. Er forscht und publiziert zum 18. und 19. Jahrhundert, aktuell zur Geschichte der Neutralität.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
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Daten

Donnerstag, 3. September 2026
16.45 bis 18.00 Uhr

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

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Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.



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