Salmacis und Hermaphroditus

Umgekehrtes Genderverhalten

Zum Thema

Die Geschichte von Salmacis und Hermaphroditus gehört zu den wenigen Erzählungen in Ovids «Metamorphosen», die heterosexuelles Begehren nicht aus männlicher, sondern aus der Perspektive einer Frau schildern. Ovids Darstellung der konfliktuösen Begegnung zwischen dem Jüngling Hermaphroditus und der Nymphe Salmacis erklärt auf literarisch spielerische Weise die Entstehung der hermaphroditischen Zweigeschlechtlichkeit; dabei spielt die Umkehrung des «normalen» geschlechtlichen Verhaltens eine zentrale Rolle. Wir unternehmen eine kunstgeschichtliche Reise durch die Malerei und besprechen exemplarische Gemälde dieser unglücklichen Liebesgeschichte.

Zum Dozenten

Nach dem Erwerb des Zeichenlehrer-Diploms an der heutigen Hochschule in Luzern studierte Guy Markowitsch Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Er ist seit vielen Jahren Theoriedozent an der HSLU Design & Kunst und unterrichtete über 30 Jahre das Fach Bildnerisches Gestalten an der Kantonsschule Alpenquai Luzern. Nebst seiner didaktischen Tätigkeit verfolgt er eigene künstlerische Projekte.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
Google Maps

Daten

Dienstag, 8. September 2026
16.45 bis 18.00 Uhr

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

Als Vereinsmitglied der Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern können Sie an vielen Angeboten zum reduzierten Preis teilnehmen.
Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.



Kosten
Salmacis und Hermaphroditus 15 CHF *
Total
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