Invasive Tierarten

Wenn gebietsfremde Arten Probleme machen

Zum Thema

Egal ob «asiatische Hornisse», «Tigermücke» oder «Japankäfer», immer öfter machen so genannte «invasive gebietsfremde Tierarten» bei uns Schlagzeilen. Sie können nämlich einheimische Arten verdrängen, die Gesundheit der Menschen gefährden, Schäden an der Infrastruktur verursachen oder zu ökonomischen Verlusten führen. Als gebietsfremd werden Arten bezeichnet, die absichtlich oder unabsichtlich vom Menschen ausserhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingebracht wurden (Definition BAFU). Das nahm seinen Anfang bei den grossen Entdeckungsreisen im 15. und 16. Jahrhundert, als zum ersten Mal Lebewesen von fremden Kontinenten nach Europa gebracht wurden und umgekehrt. Inzwischen haben Handel, Verkehr und Reisen durch die zunehmende Globalisierung stark zugenommen und damit auch der Zustrom gebietsfremder Arten.

In der Schweiz haben sich aktuell 430 gebietsfremde Tierarten etabliert, das heisst, sie überleben ohne menschliche Hilfe in der Natur. Während sich der grösste Teil von ihnen ohne Probleme in hiesige Ökosysteme einfügt, müssen 85 Arten als invasiv bezeichnet werden, weil sie in ihrer Umwelt Schaden anrichten.

Die wichtigsten dieser invasiven Tierarten werden vorgestellt: Ihr Aussehen, ihr Vorkommen und ihre Gefahren für die Umwelt.

Zur Dozentin

Annette Geiser-Barkhausen studierte Biologie in Zürich und schloss mit einem Master in Zoologie und Geobotanik ab. Sie ist seit über dreissig Jahren als Wissenschaftsjournalistin tätig und hat mehrere Bücher über Tiere, Naturschutz und Zoos verfasst.

Kosten

15 CHF für Vereinsmitglieder
35 CHF für Nichtmitglieder

Ort
Universität Luzern
Frohburgstrasse 3,
Luzern
Hörsaal 10
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Daten

Montag, 2. November 2026
16.45 bis 18.00 Uhr

 

Anmeldung

fakultativ
jederzeit möglich

Anmeldung

Als Vereinsmitglied der Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern können Sie an vielen Angeboten zum reduzierten Preis teilnehmen.
Sie können mit der Anmeldung gleichzeitig eine Mitgliedschaft lösen. Die Kosten betragen 75 CHF pro Kalenderjahr.



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