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Hexenwahn in Sursee
58 Frauen und ein Mann wegen angeblicher Hexerei
unschuldig hingerichtet

Diese Exkursion wird verschoben auf 28. Mai und die Zusatzexkursion auf den 18. Juni 2021.

Zum Thema: 
Mit seinen 59 wegen Hexerei verurteilten und hingerichteten Personen war Sursee eine absolute Hochburg des Hexenwahns. Allein im Jahre 1596 wurden 8 Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrannt, und in den Jahren 1625-1628 wurden erneut 15 Frauen wegen ihrer «teuflischen Missetaten» hingerichtet. Die Hexenprozesse in Sursee fanden alle in der Zeit von 1575 und 1666 statt. In diesen Jahren konnte jede Frau als Hexe denunziert und von der Obrigkeit gnadenlos verfolgt werden. Und praktisch immer endete das für die Frau mit dem Tod.

Auf einem Rundgang durch die Altstadt von Sursee wollen wir dieses dunkle Kapitel der Surseer Geschichte aufrollen und mit Einzelschicksalen illustrieren. Warum kam es zu den Hexenprozessen? Wie verliefen diese? Was wurde den Angeklagten vorgeworfen? Warum wurden vor allem Frauen bezichtigt? Und vor allem: Warum kam es gerade in Sursee zu so vielen Prozessen und Verurteilungen?

 

 

Zum Exkursionsleiter:
Georges Zahno, lic. phil., studierte Geschichte und Französisch an den Universitäten Fribourg und Aix-en-Provence und war Lehrer für diese Fächer an der Kantonsschule Sursee. Heute leitet er Stadtführungen in Sursee und entwickelt historische Reisen.

 

 

Datum und Zeit:
EX1223

Freitag, 28. Mai 2021        neues Datum
10.00 bis 12.00 Uhr

Zusatz:
EX1226

Freitag, 18. Juni 2021       neues Datum
10.00 bis 12.00 Uhr

Reise:

individuell

Treffpunkt:

beim Diebenturm in Sursee

Kosten:

Fr. 45.– für Vereinsmitglieder / Fr. 70.– für Nichtmitglieder
inkl. Führung

Anmeldefrist:

14. Mai 2021
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch