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Eisenbahn als Ort der Baukultur

Zum Thema:
Weder die Materie, noch der Raum, noch die Zeit sind seit zwanzig Jahren, was sie seit jeher gewesen sind (Paul Valéry 1871-1945)
Die Eisenbahn als schienengebundenes Verkehrssystem entstand in der heutigen Form im 19. Jahrhundert und hat sich global verbreitet. Die Wahrnehmung von Zeit und Raum veränderte sich und es entstand ein neues Verständnis für Geschwindigkeit und Distanz. In einer wechselhaften Geschichte wurden weltweit zahlreiche Bahnlinien erstellt; verschiedene Linien wurden aber auch wieder aufgegeben. Jedoch in Europa hat die Bahn – insbesondere in den vergangenen Jahren – als Massenverkehrsmittel für Personen und Güter stark an Bedeutung gewonnen. Treiber der Entwicklung sind politische, betriebliche, gesellschaftliche und technische Faktoren. Drei Bahnlinien sind weltweit derzeit als Weltkulturerbe eingeschrieben.

Das Seminar beschäftigt sich mit den als Weltkulturerbe eingeschriebenen Eisenbahnen und zeigt deren Besonderheiten wie Unterschiede. Daraus ergeben sich ergänzende eisenbahnhistorische Beobachtungen im Zusammenhang mit weiteren Bahnstrecken (wie z. B. der Gotthard-Bergstrecke).

 

 

Zum Dozenten:
Toni Häfliger, Architekt SIA BSA, Planer FSU, 1975-1988 Raumplaner des Kantons Nidwalden. 1988-2001 Abteilung Hochbau SBB, zuletzt als Stv. Chefarchitekt. 2001-2010 Denkmalpfleger der SBB. Ab 2011 Privatexperte, u.a. zu den drei Eisenbahn-Weltkulturerbestätten wie die Semmeringbahn (A), die Albula-Berninabahn (CH), die Darjeelingbahn (Nordindien) aber auch bei Eisenbahnstrecken im Iran.

 

Live-Vortrag, online teilnehmen oder später anschauen

Datum:

Donnerstag, 16.30 bis 18.00 Uhr
25. Februar 2021

Kosten: bis Ostern 2021 Kennenlernen ohne Kostenfolge
nach Ostern Zugang mit bezahlter Vortragspauschale
weitere Informationen finden Sie hier

Anmeldung:

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