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Griechische Flüchtlinge in der Schweiz
Eine beispiellose Hilfsaktion während des griechischen Aufstandes von 1821

Zum Thema:
Am griechischen Freiheitskampf gegen die Türken (1821-1829) nahm die Schweiz grossen Anteil. Hilfsvereine im ganzen Land setzten sich ideell und materiell für die Sache der Hellenen ein. Im Frühjahr 1823 erreichten 160 griechische Flüchtlinge aus dem russischen Odessa nach einer Odyssee von 3000 Kilometern die Schweiz. Sie wollten über Marseille zurück in ihre Heimat, was ihnen von den französischen Behörden vorerst verwehrt wurde. In einer grossen humanitären Hilfsaktion organisierten Schweizer Hilfsvereine die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in den verschiedenen Kantonen. Erst Ende 1823 wurde den Griechen die Weiterreise über Marseille nach Griechenland gestattet.

 
Zum Dozenten:
Plutarch Chiotopulos, lic. phil. I, studierte an der Universität Wien byzantinische, neugriechische und osmanisch-türkische Geschichte. Chiotopulos war nach seinem Studium Auslandredaktor beim Luzerner Tagblatt und bei der Luzerner Zeitung. Bis zu seiner Pensionierung war Plutarch Chiotopulos in der Unternehmenskommuni- kation der Graubündner Kantonalbank in Chur tätig. 

 


Live-Vortrag, online teilnehmen oder später anschauen

Datum:

Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
19. April 2021

Kosten: Zugang mit bezahlter Vortragspauschale von CHF 125.00
weitere Informationen finden Sie hier

Anmeldung:

Für den Zugang zu allen Vorträgen vom 22.02. – 24.06.21
per Formular für Kursanmeldung, Vermerk: myULU3_1002