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Kriegsfotografie und Schlachtbildpanorama
Die visuelle Berichterstattung in den Kriegen des
19. Jahrhunderts

Zum Thema:
Heute werden wir in den Medien von Kriegsbildern inflationär überhäuft, und wir reagieren je nachdem mit Abstumpfung oder Empörung. Im Kontrast dazu, in einer Zeit, als der Bilderfundus noch überschaubar war, stellt sich die Frage, wie und von wem das Kriegsgeschehen im 19. Jahrhundert visualisiert worden ist. Im Fokus stehen akademische Historienmaler, die ihre Schlachtbilder mobiler zu gestalten wussten, und vor allem Kriegsfotografen, die noch mit den Tücken der Technik zu kämpfen hatten und vorwiegend «Bilder ohne Gräuel» produzierten. Untersucht werden deren Werke und deren Wirken in den ersten modernen Kriegen des Industriezeitalters, vom Krimkrieg (1853-1856) bis zum Deutsch-Französischen Krieg (1870/71).

Es gilt herauszuschälen, wie die damalige neue Medienwelt die Sehkonventionen der Menschen zu verändern wusste. Und es soll untersucht werden, ob der Kriegsrealität immer besser Genüge getan werden konnte und ob die Werke auch von anderen Intentionen und Motiven, von Anklage oder Propaganda, geprägt waren.  

 

Zum Dozenten:
Dr. phil. Paul Bernet studierte Geschichte, Französisch und Philosophie an den Universitäten Basel und Genf. Bis zu seiner Pensionierung unterrichtete er an der Kantonsschule Seetal. Regelmässige Schreib-, Forschungs- und Vortragstätigkeit.

 

Live-Vortrag, online teilnehmen oder später anschauen

Datum:

Donnerstag, 16.30 bis 18.00 Uhr
22. April 2021

Kosten: Zugang mit bezahlter Vortragspauschale von CHF 125.00
weitere Informationen finden Sie hier
Anmeldung:

Für den Zugang zu allen Vorträgen vom 22.02. – 24.06.21
per Formular für Kursanmeldung, Vermerk: myULU3_1002