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Recht hat, wer das Sagen hat?
Weshalb Autoritäten nicht das letzte Wort zukommt

Zum Thema:
Wer Autorität besitzt, hat das Sagen. Wer das Sagen hat, kann über andere bestimmen, oft auch über sie verfügen, sie klein machen oder klein halten. Aber kommt denen, die das Sagen haben, auch das letzte Wort zu? Tatsache ist, dass die Begriffe ‹autoritär› und ‹Autorität› zumeist negativ besetzt sind. Häufig assoziiert man damit despotisches Verhalten, selbstherrliches Getue oder willkürliches Gehabe. Wirkliche Autorität indessen beruht nicht einfach auf bestimmten wie auch immer erlangten Vollmachten, sondern auf Kompetenz im Sinn von Sachkenntnissen, die ihrerseits wiederum einen Machtfaktor darstellen.

Dass und warum Misstrauen gegenüber ‹Autoritäten› durchaus angebracht (und oft unverzichtbar) ist, wird erläutert mittels anschaulicher Texte von Franz Kafka, Hermann Hesse, Gottfried Keller und Friedrich Dürrenmatt. Dabei geht es nicht um rein theoretische Analysen, sondern um Fallbeispiele, welche einen umstrittenen Problemkomplex von unterschiedlichen Seiten her beleuchten.

 

 
Zum Dozenten:
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.

 

 Live-Vortrag, online teilnehmen oder später anschauen

Datum:

Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
31. Mai 2021

Kosten: nach Ostern: Zugang mit bezahlter Vortragspauschale
weitere Informationen finden Sie hier
Anmeldefrist:

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