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Die Kunst der Romantik
Von Nachtmahren, Nazarenern und neugotischen Träumen

Zum Thema:
Die Epoche der Romantik im frühen 19. Jahrhundert verbinden wir als ästhetische Form vor allem mit Werken der Literatur und mit Namen wie Eichendorff, Emily Brontë oder Victor Hugo. Fragen wir nach der Bildenden Kunst der Zeit, fallen uns dennoch grosse Namen ein: Delacroix, Goya, Friedrich, Turner, Schinkel, um nur einige zu nennen.

War das schöpferische Wirken der romantischen Maler, Bildhauer und Architekten dennoch eher Ergänzung und Deutung der mächtigen Literatur oder haben z.B. Heinrich Füsslis unheimliche Nachtgestalten eine ganz eigene Herkunft und Präsenz verglichen mit den Frankensteins und Quasimodos der geschriebenen Fiktion? Was verbindet, intern gefragt, die Vitalität der Hülsenbeckschen Kinder des Frühromanti- kers Runge mit den ertrinkenden Schönheiten der späten Präraffaeliten?

Die Kunst der Romantik zeigt in Inhalt und Ausdruck ein faszinierend vielfältiges, ja widersprüchliches Bild aus Revolutionärem und Reaktion, aus Lichtvision und forschender Finsternis, aus Nostalgie für Botticelli oder Vorahnung von den Möglichkeiten eines Mark Rothko.


Zum Dozenten:
Die Forschungsleidenschaft des Kunsthistorikers Stephan Sievers gehört der Spät- antike, dem Frühmittelalter und der Moderne. Dafür reist er - auch als Studienreiseleiter - immer wieder nach Frankreich, Italien, Norwegen und in die Türkei. Die hierbei erzielten Ergebnisse, Reflexionen und Kunstfotografien münden seit einigen Jahren in hochgeschätzte Seminare, Vorträge und Ausstellungen.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:



Jeweils 14.00 bis 15.30 Uhr
Dienstag,  27. Februar
Mittwoch, 28. Februar
Dienstag,    6. März
Mittwoch,   7. März 2018

Kosten: 4 Seminare: Fr. 120.– 

Anmeldefrist:


Dienstag, 13. Februar 2018
Seminar Nr.: SE1303
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch