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Das Papsttum, die Macht und die Moral
Glanz und Elend am päpstlichen Hof

Zum Thema:
Sachlich gesehen war Petrus nicht der erste Papst, sondern ›nur‹ der Vorsteher der Christengemeinde von Rom. Heute betrachten die meisten Geschichtsforschenden Innozenz I. als den ersten ›eigentlichen‹ Papst im heutigen Sinn, der 401 die Nachfolge seines Vaters Anastasius I. antrat. Von da an gewannen die römischen Bischöfe auch in politischer Hinsicht immer mehr an Einfluss und Macht.

Nach Zeiten des moralischen Niedergangs (besonders im 9./10. und dann wieder im 15./16. Jahrhundert) und nach teilweise erbitterten Machtkämpfen kam es schliesslich dazu, dass die Kirchenversammlung von Konstanz im April 1415 das ökumenische Konzil zur höchsten kirchlichen Autorität erklärte – eine Entscheidung, die infolge des von späteren Päpsten praktizierten Zentralismus und Dirigismus bald wieder rückgängig gemacht wurde.

 
Zum Dozenten:
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten: Montag, 14.00 bis 15.30 Uhr
11., 18., 25. März, 1. und 8. April 2019
Kosten: 5 Seminare: Fr. 160.–
Anmeldefrist:


25. Februar 2019
Seminar Nr.: SE1415
Telefon 041 410 22 71, Anmeldung