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Die Literatur der Weimarer Republik (1919 – 1933)
Neue Sachlichkeit

Zum Thema:
Die 14 Jahre dieses ersten Versuchs, Deutschland als demokratischen Staat zu organisieren, waren von grossen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belastungen geprägt (Inflation, Weltwirtschaftskrise, Radikalisierung der politischen Auseinandersetzung, Erosion der demokratischen Parteien). Die Literatur jener Zeit reagierte mit Schreibweisen eines neuen Realismus. Sie werden unter dem Begriff „Neue Sachlichkeit" zusammengefasst und stehen für eine kritische Sichtung der Wirklichkeit. Es ist die Zeit der grossen Gesellschaftsromane (z.B. Fallada, Kästner, Roth, Mann), des kritischen Volksstücks (Horvath, Fleisser), der Gebrauchslyrik (Kästner, Tucholsky, Ringelnatz).

Nebst einem Überblick über die Literatur der Weimarer Republik werden einzelne Werke näher vorgestellt wie Falladas „Kleiner Mann, was nun?", Kästners „Fabian", Horvaths „Geschichten aus dem Wiener Wald", Roths „Hiob", Manns „Mario und der Zauberer".

 

Zum Dozenten:
Paul Wyss, lic. phil., Studium der Germanistik, Anglistik und vergleichenden Literatur- wissenschaft an der Universität Zürich; dipl. Gymnasiallehrer, Lehrer für Deutsch und Englisch an der Kantonsschule Obwalden und Lehrer für Deutsch am BWZ Obwalden (Berufsmatura) bis 2016.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr 
21. und 28. Mai, 4., 11., und 18. Juni 2019

Kosten: 5 Seminare: Fr. 160.– 

Anmeldefrist:

7. Mai 2019
Seminar Nr.: SE1403

Telefon 041 410 22 71, Anmeldung