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Musik und Sprache
Von einer Vortragstechnik zur Darstellung von Sinn und Affekten

Zum Thema:
In der Musik des Mittelalters erscheinen Texte als etwas relativ Starres und sie werden mechanisch mit Klängen verbunden. Neuere Musik zeichnet Wortinhalte nach, sie gliedert Sinneinheiten und sie bringt Gefühle und Affekte zum Ausdruck. Durch die Betrachtung von ausgewählten Beispielen aus der Musikgeschichte soll das Spannungsfeld ausgemessen werden, das sich durch die Verbindung von Musik und Sprache aufbaut. In einem ersten Schritt betrachten wir die Verbindung von Text und Musik im Gregorianischen Choral.

Die Technik des Psalmodierens und melodisch angereicherte freie Stücke sind Gegenstand der Untersuchung. Von der Nachzeichnung grammatikalischer Einheiten und einzelner Sinneinheiten in der Zeit des klassischen Polyphonie, die mit Palestrina und Orlando di Lasso ihren Abschluss findet, über Beispiele barocker Arien, die einer bestimmten Affekthaltung verpflichtet sind, schlagen wir den Bogen bis zu Komponisten der Neuzeit, die mehrere emotionale Ebenen übereinander schichten.

 

Zum Dozenten:
Prof. Dr. Herbert Ulrich studierte Germanistik und Anglistik sowie Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Die praktische musikalische Ausbildung erhielt er an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern. Er war Lehrer am Gymnasium Sursee und unterrichtete an der Hochschule Luzern Musikgeschichte und kirchenmusikalische Fächer. Er verfasste zahlreiche, hauptsächlich kirchenmusikalische Aufsätze. Herbert Ulrich war Organist und Chorleiter in Adligenswil und Horw.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Mittwoch, 14.00 bis 15.30 Uhr
13. und 20. Februar, 13. März 2019

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.-- 
Anmeldefrist:


30. Januar 2019 
Seminar Nr.: SE1420
Telefon 041 410 22 71, Anmeldung