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Nationaltänze und nationale Stile
Kann man aus den Tänzen den Volkscharakter erkennen?

Zum Thema:
Jetzt, da die Nationalstaaten wieder neu diskutiert werden, ist es angebracht, Musik nach ihren nationalen Aspekten zu befragen. Aus den Tänzen - zumindest des 19. Jahrhunderts - soll man die Zugehörigkeit zu einer Nation heraushören können, sofern diese Grenzen schon definitiv fixiert waren. Nationale Kennzeichen stecken primär im Rhythmus, in den Takt-, nicht in den Tonarten; die Harmonik verrät eher etwas über die Stimmungslage.

Das Bestreben von Komponisten, die nationale Herkunft hörbar werden zu lassen, greift ein in das politische Selbstverständnis und schärft das Bewusstsein über die Entwicklung der Stadt-Land-Verhältnisse auf dem Hintergrund der Industrialisierung. Aber erst am Ende dieser Entwicklung setzt die Volksmusikforschung ein, um die musikalischen Wurzeln freizulegen, welche die Kunstmusik unterdessen überdeckt hat.                               
                                           

Zum Dozenten:
Dr. phil. Jakob Knaus studierte an der Universität Zürich Germanistik, Musik und Geschichte. Er war 1969 Mitgründer der Leoš Janáček-Gesellschaft und 42 Jahre lang deren Präsident. Ab 1969: Schweizer Radio DRS, Studio Bern, Redaktor Wort, moderne Literatur, daneben Deutschlehrer am Wirtschaftsgymnasium; 1975-2002 Redaktor Musik; 1978-2002 Studioleiter Studio Bern. Ab 1995 Leitung von Musikreisen in Europa. Verschiedene Publikationen.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Dienstag, 16.00 bis 17.30 Uhr
4., 11., 18. und 25. Juni 2019

Kosten: 4 Seminare: Fr. 125.–
Anmeldefrist:


21. Mai 2019
Seminar Nr.:
SE1381
Telefon 041 410 22 71, Anmeldung