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Zwischen Kreuz und Halbmond
Europa im Zeitalter des Byzantinischen Reiches

Zum Thema:
Der Untergang des Römischen Reiches als Folge der Völkerwanderung ist die halbe Wahrheit. Der Ostteil des Imperium Romanum mit seiner Hauptstadt Konstantinopel überlebte die Barbarenstürme um tausend Jahre. Als Byzantinisches Reich symbolisierte es für Jahrhunderte Macht, Reichtum und Kultur. Darin verschmolzen griechische Bildung, römische Staatskunst und christlicher Glaube. Für das abendländische Kaisertum war Byzanz mit seinem Anspruch auf die römische Weltmacht lästige Konkurrenz. Für die Völker Ost- und Südosteuropas hingegen legte es die Grundlage ihrer Kultur und ihres Glaubens.

Trotz politischen und religiösen Spannungen sowie militärischen Konflikten bildete Byzanz eine Brücke zwischen der Antike und der Neuzeit sowie dem christlichen Europa und dem islamischen Orient. Es gehört zur Tragik der byzantinischen Geschichte, dass gerade diese Mittlerfunktion zwischen Abendland und Morgenland das Schicksal des Reiches besiegelte.

 


Zum Dozenten:
Plutarch Chiotopulos, lic. phil. I, studierte an der Universität Wien byzantinische, neugriechische und osmanisch-türkische Geschichte. Chiotopulos war nach seinem Studium Auslandredaktor beim Luzerner Tagblatt und bei der Luzerner Zeitung. Heute ist er in der Unternehmenskommunikation der Graubündner Kantonalbank in Chur tätig.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Jeweils 16.00 bis 17.30 Uhr
Donnerstag, 24. Januar 2019
Mittwoch, 30. Januar und 6., 13., 20. Februar 2019

Kosten: 5 Seminare: Fr. 160.– 

Anmeldefrist:


10. Januar 2019 
Kurs Nr.: SE1389
Telefon 041 410 22 71, Anmeldung