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Edward Hopper und David Hockney

Zum Thema:
Zwei bedeutende Künstler, die sich vehement dem stilistischen Mainstream verweigern und nicht in den Kanon der abstrakten Malerei eingestiegen sind, haben mit Rekordpreisen den Kunstmarkt aufgefrischt und mit repräsentativen Aussstellungen das Augenmerk auf sich gelenkt. Der Amerikaner Edward Hopper (1882–1967) gilt als scharfsichtiger Chronist der amerikanischen Zivilisation, die durch die Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre sich zu neuen Identitäten bekennen musste. Kühle Sachlichkeit, abweisende Strukturen einer unwirtlichen Umwelt und eingefrorene Gefühle bestimmen sein Bildvokabular. Doch die Leere atmet eine dichte Atmosphäre, die lange nachklingt.

Der Brite David Hockney (1937) hat mit seinem Swimmingpool-Bild im letzten Herbst den höchsten Preis für einen lebenden Künstler errungen: 90,3 Mio $! Auch in seinem Werk werden Melancholie und Einsamkeit auf eine sehr künstliche Art beschworen. Die existenzielle Verlorenheit reflektiert sich im stillen Gewässer blau-gekachelter Swimmingpools. Die Magie von weiten Fantasie- landschaften wird mit einer betörenden Farbskala eingefangen.

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 14.00 bis 15.30 Uhr
4., 11. und 18. März 2020

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.–

Anmeldefrist:


19. Februar 2020
Seminar Nr.: SE1483
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch