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Exilliteratur 1933–1945 (Teil 2)

Zum Thema:
Kurze Zeit nach der Machtergreifung Hitlers 1933 waren die Medien und auch die Literatur fest in der Hand der Nazis. Diese duldeten keine eigenen Meinungen und schon gar keine Kritik. Aus diesem Grund zensierten sie alles, was ihnen nicht entsprach. Sinnbildlich dafür steht die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933.

Den Autoren jener Zeit blieben aufgrund der schwierigen politischen Umstände nur zwei Möglich- keiten: Anpassung oder Emigration. Die meisten entschieden sich für letzteres, und so fand das literarische Schaffen während der Zeit des Nationalsozialismus hauptsächlich im Exil statt. Daher auch die Epochenbezeichnung «Exilliteratur». Diejenigen, die in Deutschland blieben, bezeichnete man als Anhänger der inneren Emigration.

In diesem zweiten Seminar über die Exilliteratur stehen die Dramen Brechts, die im Exil entstanden sind, im Zentrum: Der gute Mensch von Sezuan, Leben des Galilei, Mutter Courage und ihre Kinder, Der kaukasische Kreidekreis; neben Zuckmayers «Des Teufels General» wird auch Klaus Manns Roman «Mephisto» behandelt.

 

Zum Dozenten:
Paul Wyss, lic. phil., Studium der Germanistik, Anglistik und vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität Zürich; dipl. Gymnasiallehrer, Lehrer für Deutsch und Englisch an der Kantonsschule Obwalden und Lehrer für Deutsch am BWZ Obwalden (Berufsmatura) bis 2016.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr
28. Januar, 4., 11. Februar und 3. März 2020

Kosten: 4 Seminare: Fr. 125.– 

Anmeldefrist:

14. Januar 2020
Seminar Nr.: SE1477

Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch