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Angebote

Von Währungspolitik und Währungskriegen
Die Verflochtenheit von Wirtschaft und Politik macht die Währungspolitik zum spannendsten Gebiet der Ökonomie

Zum Thema:
Währungskrieg könnte dank Präsident Donald Trump zum Un-Wort des Jahres werden. Allerdings ist diese Art von Wirtschaftskonflikt nicht neu. Mit Gründung der Bretton Woods Institutionen, insbesondere des Internationalen Währungsfonds, wurde nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges angestrebt, ein internationales Gleichgewicht der Währungen zu erreichen, um Handels- und Währungskrisen und protektionistische Massnahmen in Zukunft zu verhindern. Die enge Verflochtenheit der Währungspolitik mit der nationalen Politik ist eine grosse Verlockung für Politiker, mit einer einzigen Massnahme – der Wechselkurspolitik – innen- oder aussenpolitische Probleme auf einfache Weise lösen zu wollen.

Im Seminar wollen wir anhand der Währungstheorie und konkreter Beispiele die Grundmuster von Währungskrisen oder ihrer aggressiven Form der Währungskriege herausarbeiten, ihre Auswirkungen und Gegenmassnahmen verstehen. Die aktuelle Lage wird miteinbezogen. 

Ökonomische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Zum Dozenten:
Dr. oec. publ. Walo Tödtli studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten
St. Gallen HSG und Zürich. Nach 20 Jahren in der Privatwirtschaft wechselte er in den Bildungs- bereich: Gymnasiallehrer für Wirtschaft und Recht in Zürich, Direktor eines internationalen Gymnasiums mit Internat im Engadin, ab 2000 unterrichtete er in Reussbühl an der Kantonsschule und der Maturitätsschule für Erwachsene.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 16.00 bis 17.30 Uhr
29. April, 6., 13. und 27. Mai 2020

Kosten: 4 Seminare: Fr. 125.–

Anmeldefrist:


15. April 2020
Seminar Nr.: SE1515
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch