Jetzt Mitglied werden.


Aufgrund des Coronavirus sind sämtliche Aktivitäten bis
Ende August 2020 eingestellt.

Angebote

«Im Schweisse meines Angesichts»

Zum Thema:
Bei Mozart war es vielleicht so: er dachte an seine Komposition, setzte sich hin, schrieb sie auf – und gut wars. Ganz anders bei Beethoven. Schaut man sich seine Manuskripte an, hört man manchmal förmlich, wie er ringt, verwirft, durchstreicht, die Geduld verliert, wütend wird – die Feder kratzt, die Tinte tropft, das Loch ist im Papier. Fidelio, seine einzige Oper, überarbeitet er insgesamt drei Mal, von der Ouvertüre dazu gibt es gar vier Versionen.
Auch Johannes Brahms tut sich schwer mit dem Sinfonienschreiben. Erst ist es Kollege Beethoven, der ihm über die Schulter schaut und ihn daran hindert, so dass er die Vierzig überschritten hat, als endlich seine Erste uraufgeführt wird. Fortan fährt er in die Sommerfrische zum Komponieren. Aber auch «am Land» geht es nicht leichter. Seine vierte und letzte Sinfonie, sagt er, klingt nach Mürzzuschlag, «wo die Kirschen nicht süss und reif werden». Und wie klingen unreife und saure Kirschen? Erstaunlich!

 

Dank der Zusammenarbeit mit dem LSO stehen für die Mitglieder vergünstigte Billette für das Sinfoniekonzert am 15. Oktober zur Verfügung. (Bestellung mit Stichwort «Seniorenuniversität» bei karten@sinfonieorchester.ch)

 


Zur Dozentin:
Gabriela Kaegi, Studium der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten Wien und Freiburg i. Ue.; Regie-Assistenzen am Opernhaus Zürich, Luzerner Theater, Théâtre Municipal Lausanne und Avignon sowie Opernfestival Wexford. Von 1986 bis 2016 Musikredaktorin bei Schweizer Radio DRS2/SRF2 Kultur, seit 2017 freie Musikjournalistin.

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Datum:

Dienstag, 16.30 bis 18.00 Uhr
13. Oktober 2020

 

Probenbesuch im KKL Luzern:
Auf Grund der Corona-Situation ist der Probenbesuch nicht möglich.

Kosten:

1 Seminar: Fr. 35.–

Anmeldefrist:

29. September 2020
Seminar Nr.: SE1545
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch