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Carl Spitzweg und das lächelnde Biedermeier

Zum Thema:
Die Muse küsst ihn sacht, und in der bürgerlichen Idylle entfaltet sich der melancholische Zauber eines genialen Künstlers. Carl Spitzweg (1808–1885) verleiht mit malerischer Anmut einer neuen Gefühlskultur Ausdruck, die für das Biedermeier zwischen Wiener Kongress 1815 und der Märzrevolution 1848 massgebend ist. Mit leicht ironischem Hintersinn werden politische Repressialien subtil unterwandert.

Ludwig Richter, Moritz von Schwind, Georg Friedrich Kersting und Ferdinand Georg Waldmüller geben allen empfindsamen Regungen von heimatlicher Innigkeit und Sehnsucht nach Ferne weiten Raum. Naturschwärmerei und häusliche Genügsamkeit gewinnen im Einsatz von hoher Malkultur ihre zeitlose Gültigkeit. Das Biedermeier ist ein mitteleuropäisches Phänomen, das sich nach der pomphaften Kunst des Empire auf die inneren Werte einer bürgerlich verhaltenen Noblesse konzentriert.

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., ist Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

 Ausgebucht. Eintrag auf Warteliste möglich

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Freitag, 14.00 bis 15.30 Uhr
16., 23. und 30. Oktober 2020

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.–

Anmeldefrist:


2. Oktober 2020
Seminar Nr.: SE1551
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch