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Das Tagebuch von Gritli Sachs und Carl Spitteler
Eine der bedeutendsten Quellen zu Carl Spittelers letztem Lebensjahrzehnt – neu entdeckt und interpretiert

Zum Thema:
Die knapp 17-jährige Gritli Sachs begegnete 1914 auf dem Luzerner Markt dem späteren Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler (1845–1924). Aus dieser Begegnung entstand die Gewohnheit gemeinsamer Marktbesuche. Die junge Spitteler-Leserin wurde nach und nach eine geschätzte Mitarbeiterin und Mitwisserin von Lebensangelegenheiten.
Margret Sachs hielt die Begegnungen mit Spitteler fest. Ihr Tagebuch umfasst vier Bände, erstreckt sich von September 1914 bis Januar 1925. Die insgesamt 673 handgeschriebenen Seiten sind eines der bedeutendsten Dokumente zu Spittelers letztem Lebensjahrzehnt und zeigen zugleich den Alltag in der Stadt Luzern. Margret Sachs studierte später beim Psychoanalytiker Carl Gustav Jung und schrieb Arbeiten zu Spittelers Werken. Sie heiratete den Mathematiker Alexander M. Ostrowski.
Im Seminar wird das Tagebuch vorgestellt, wir lesen Textstellen und diskutieren Zusammenhänge mit Spittelers Leben und Werk und finden frische Einblicke in das damalige Luzerner Kulturleben.

 

Zum Dozenten:
Dr. phil. Stefan Graber, Prorektor und Deutschlehrer an der Kantonsschule Alpenquai Luzern, Präsident der Carl Spitteler-Stiftung Luzern; wissenschaftliche Tätigkeit als Editor der kritischen Ausgabe der Werke und Briefe Johann Heinrich Pestalozzis und der historisch-kritischen Ausgabe des C.F. Meyer-Briefwechsels.

 

Ort:  Schweizerhofquai 2, Luzern

Datum:

Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
9. November 2020

Kosten: 1 Seminar: Fr. 35.– 

Anmeldefrist:

 

26. Oktober 2020
Seminar Nr.: SE1569
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch