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Delacroix und die französische Romantik

Zum Thema:
Eugène Delacroix (1798-1883) galt als der führende Maler der Romantik, auch wenn er selbst diese Führungsrolle immer wieder bestritt. Mit Vorliebe wählte er dramatisch bewegte Szenen, die auf eigenen Erlebnissen wie aber auch den Dichtungen von Shakespeare, Dante, Lord Byron, Goethe und Walter Scott beruhten.
Schon vor den Impressionisten erkannte er die Beziehungen zwischen Farbe und Licht. Schatten bestehen in seinen Bildern vornehmlich aus farbigen Reflexen. Den verschiedenen Farben schrieb Delacroix eigenständige Stimmungswerte zu. In der ästhetisch gewählten Farbharmonie sollte sich schon die Idee eines Bildes ausdrücken. Die Linie stand ihm für Vernunft, Intellekt und Tugend, die Farbe für Gefühl, Sinnlichkeit und Instinkt. Der oft sichtbar belassene, freie und skizzenhafte Farbauftrag sollte im Unterschied zur glatten Fläche akademischer Bilder des Klassizismus den Eindruck des Unvollendeten vermitteln und somit Raum für die Vorstellungskraft des Betrachters lassen. Seine kunsttheoretischen Tagebuchaufzeichnungen gehören zu den wichtigsten künstlerischen Selbstzeugnissen überhaupt.                                             

 

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Montag, 14.00 bis 15.30 Uhr
2., 9. und 16. Mai 2022

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.–

Anmeldefrist:

18. April 2022
Seminar Nr.: SE1831
Telefon 041 410 22 71, Anmeldeformular