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Angebote

Der Moderne Bund
Beginn der Moderne in der Schweiz

Zum Thema:
Der Moderne Bund gilt als die erste wirklich Aufsehen erregende und bedeutendste Künstlervereinigung der Schweiz. Seine Gründung 1911 in Weggis durch Hans Arp, Walter Helbig und Oscar Lüthy markiert den Aufbruch der Moderne in der Schweiz. Der Moderne Bund will internationale avantgardistische Kunst einem weiteren Publikum bekannt machen und gleichzeitig in eigenständigen Leistungen verarbeiten.

Die beiden skandalträchtigen Ausstellungen stossen auf teils heftige Ablehnung und werden als Umsturz sittlicher und nationaler Werte empfunden (Luzern 1911: u. a. Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Gauguin; Zürich 1912: u. a. Blauer Reiter mit Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc, Gabriele Münter, dazu Robert Delaunay, Henry Matisse). Sie eröffnen einen Diskurs, der eine neue Dimension ins Schweizer Kunstbewusstsein bringt und zum Überdenken bisheriger Normen anregt.

 

Zur Dozentin:
Doris Fässler, Kunstwissenschafterin lic. phil. und Germanistin lic. phil. war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kunstmuseum Chur und im SIK/ISEA. Forschungsbeauftragte und Dozentin HSLU Design & Kunst. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunst des 20. Jahrhunderts und zur Gegenwartskunst sowie Kuratorin diverser Ausstellungen. Bis 2019 auch als dipl. Gymnasiallehrerin für Deutsch an der Kantonsschule Luzern tätig.
 

Ort:  Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Montag, 14.00 bis 15.30 Uhr
9. und 16. November 2020

Kosten: 2 Seminare: Fr. 65.– 

Anmeldefrist:

 

26. Oktober 2020
Seminar Nr.: SE1568
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch