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Der Wundertäter von Myra
Eine kritische Lektüre der Nikolauslegende

Zum Thema:
Der heilige Nikolaus ist nicht zu beneiden. Nachdem er über Jahrhunderte hin als Bischof und Wundertäter von sich reden gemacht hatte, erlitt er schliesslich einen schmerzlichen Karriereknick. Vom Kirchenfürsten wurde er zu einem mit künstlichem Bart und roter Nase ausgestatteten kommunen Weihnachtsmann degradiert, der bald als Väterchen Frost, bald als Babbo Natale oder als Santaclaus in Erscheinung trat. Statt der Kirche sollte er fortan dem Kommerz dienen. Über ihn wissen wir wenig. Umso mehr weiss die von Natur aus geschwätzige Legenda zu berichten. Interessanter als das, was sie daherfabelt, sind die Hintergründe, die zu diesen Geschichten führten. Und die diesbezüglichen Motive, die zu einem volkskundlich bedeutsamen Nikolaus-Brauchtum Anlass gaben. Besonders pikant ist die Tatsache, dass die Nikolausverehrung in der Westkirche ausgerechnet deshalb so sehr gepflegt wurde, weil seine Überreste in Myra geraubt und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Bari verfrachtet wurden.

 
Zum Dozenten:
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Datum: Freitag, 16.30 bis 18.00 Uhr
4. Dezember 2020
Kosten: 1 Seminar: Fr. 35.– 
Anmeldefrist:


20. November 2020
Seminar Nr.: SE1586
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch