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Die Altniederländische Malerei
Höfische Kunst und Entdeckung der Wirklichkeit

Kann nicht durchgeführt werden. Verschiebung auf späteren Zeitpunkt.

Zum Thema:
Durch eine Erbteilung im französischen Königshaus der Valois entstand 1363/84 das Herzogtum Burgund um die Städte Dijon und Besancon. Verschiedene Erbschaften erweiterten den Herrschaftsbereich der Herzöge um niederländische Grafschaften, nach 1415 wurde die Hofhaltung im flandrischen Brügge konzentriert. Niederländische Künstler fanden hier Anstellung, ein neues Kunstzentrum entstand. Daneben bildete sich in den flandrischen Handelszentren eine neue Käuferschicht, ein früher bürgerlicher Kunstmarkt entstand.

Für den Zeitraum des 15. Jahrhunderts soll die Entstehung einer niederländischen Malerschule aufgezeigt werden. Naturbeobachtung und Landschaftsdarstellung, Entdeckung des menschlichen Körpers und Natürlichkeit, Begründung des Portraits und punktuell-genaue Darstellung von Inneneinrichtungen sind nur einige Charakteristiken, die diese Malerei auszeichnen.

Neue Maltechniken werden entwickelt, vor allem die Öltechnik. Anhand der Werke von u. a. Robert Campin, Jan van Eyck, Roger van der Weyden, Dieric Bouts, Petrus Christus und Hans Memling soll diese Erneuerung abendländischer Malerei aufgezeigt werden.

 

Zum Dozenten:
Uwe Zenner studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik in Dresden. Neben mittel-, nord- und südeuropäischen Gebieten führt er seit einigen Jahren Reisen ins Baltikum und in den Kaukasus. Lernen vor Ort, Kennenlernen durch «Erfahren» im wahren Sinne des Wortes gehört zu seiner Leitmaxime.

 

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 10.30 bis 12.00 Uhr
13., 20. und 27. Januar 2021

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.– 
Anmeldefrist:

30. Dezember 2020
Seminar Nr.: SE1659
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch