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Die Hinwendung zum Realen
Zu einem Phänomen in der Kunst zwischen den beiden Weltkriegen

Kann nicht durchgeführt werden. Verschiebung auf späteren Zeitpunkt.

Zum Thema:
Nach der zerstörenden Erfahrung des ersten Weltkrieges, der Weltwirtschaftskrise und grundlegenden Umwälzungen, sehnen sich die Menschen nach Ruhe und Ordnung. Die eigene Wirklichkeit wird in Frage gestellt. Nach den radikalen Formulierungen von Kubismus, Expressionismus, Dada usw. wenden sich die Künstler wieder dem realen Gegenstand zu. Dieses neue Sehen äussert sich in Italien (Pittura metafisica), Frankreich (Le rappel à l’ordre) und den deutschsprachigen Ländern (Neue Sachlichkeit) in teils unterschiedlicher Ausprägung. Als Gemeinsamkeit erkennt man einen Willen nach Konzentration auf weniges, auf das Wesentliche, um in der Übersicht Einsicht in eine nicht mehr überschaubare unbegreifliche Welt zu gewinnen. Das objektive Dasein der Dinge wird ebenso ergründet wie deren Wesen, das einen eigenen, selbständigen – magischen – Charakter erlangen kann.

Diskutiert werden Künstler wie Giorgio de Chirico, Carlo Carrà, Giorgio Morandi, Pablo Picasso, André Derain, Fernand Léger, Christian Schad, Otto Dix, Georges Grosz, Niklaus Stöcklin, Eduard Gubler, François Barraud u.a.

 

Zur Dozentin:
Doris Fässler, Kunstwissenschafterin lic. phil. und Germanistin lic. phil. War wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kunstmuseum Chur und im SIK/ISEA. Forschungsbeauftragte und Dozentin HSLU Design & Kunst. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunst des 20. Jahrhunderts und zur Gegenwartskunst sowie Kuratorin div. Ausstellungen. Bis 2019 auch als dipl. Gymnasiallehrerin für Deutsch an der Kantonsschule Luzern tätig.

 

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Dienstag, 16.30 bis 18.00 Uhr
12. und 19. Januar 2021
Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
25. Januar 2021

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.– 

Anmeldefrist:

29. Dezember 2020
Seminar Nr.: SE1658

Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch