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Die Jungsteinzeit der Schweiz (Teil 2)
Wie Naturwissenschaften helfen, verwundern und entwirren

Zum Thema:
Neben den fundreichen jungsteinzeitlichen Seeufersiedlungen sind auch Gräber aus dem 5.-3. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Dank modernsten naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden gelingt es immer besser aus den damaligen Bestattungssitten auch verwandtschaftliche Beziehungen unter den Toten, ihre Herkunft, durchgemachte Seuchen, ja sogar Essgewohnheiten zu entziffern.
Verletzungen an Skeletten und besondere Befunde zeigen ferner auf, wie friedlich die damalige Welt war und wie gut die Medizin dem Menschen Heilung bieten konnte.

Religiöse Vorstellungen sind nur schwer fassbar. Menhire, Steinreihen und Felszeichnungen sind seit längerem bekannt. Neuere Grabungen, die Spuren eines Kultes von Frauen oder Göttinnen enthüllten, werfen nun neues Licht auf die damaligen Glaubensvorstellungen.

 

 

Zum Dozenten:
Dr. phil. Othmar Wey, Archäologe, ehemaliger Dozent der Uni Bern und Teammitglied der Steinzeitwerkstatt Boniswil.

 

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 16.30 bis 18.00 Uhr
19. und 26. Mai 2021
Donnerstag, 14.00 bis 15.30 Uhr
27. Mai 2021

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.–

Anmeldefrist:

5. Mai 2021
Seminar Nr.: SE1724
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch