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Angebote

Die Pest
Der Schwarze Tod im spätmittelalterlichen Europa

Kann nicht durchgeführt werden. Verschiebung auf späteren Zeitpunkt.

Zum Thema:
Seit dem ersten Auftreten des Bakteriums Yersinia Pestis im Jahre 1346 wurde das lateinische Europa von der bis dahin unbekannten Beulenpest heimgesucht. Die erste Welle breitete sich bis 1353 aus, eine zweite verheerende erfolgte um 1400. Übertragen durch Rattenflöhe erreichte diese Krankheit eine Ausbreitung und Sterblichkeitsrate, die bis dahin völlig unbekannt war.

Welche Auswirkungen hatte diese Pandemie auf Politik und Bevölkerungsstruktur? Wie veränderte sich die Siedlungslandschaft in Mitteleuropa? Welche Reaktionen zeigte die mittelalterliche Gesellschaft, wie wurde mit der existenziellen Bedrohung umgegangen? Welche neuen geistlichen Bewegungen gingen daraus hervor? Dies sind Fragen, die im Seminar behandelt werden.

Wie veränderte die Pandemie das Bild vom Menschen von sich selbst? Ein Hauptaugenmerk soll darauf gerichtet werden, welche Antworten auf diese Frage die Bildenden Künste geben können? Welche Reaktionen zeigten Malerei und Bildhauerkunst auf den Schwarzen Tod.

 


Zum Dozenten:
Uwe Zenner studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik in Dresden. Neben mittel-, nord- und südeuropäischen Gebieten führt er seit einigen Jahren Reisen ins Baltikum und in den Kaukasus. Lernen vor Ort, Kennenlernen durch «Erfahren» im wahren Sinne des Wortes gehört zu seiner Leitmaxime.

 

 

Ort:  Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 14.00 bis 15.30 Uhr
13., 20. und 27. Januar 2021

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.– 

Anmeldefrist:

30. Dezember 2020
Seminar Nr.: SE1660
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch