Jetzt Mitglied werden.


Aufgrund des Coronavirus sind sämtliche Aktivitäten bis
Ende August 2020 eingestellt.

Angebote

Einheimische Wildsträucher
Vielfalt zum Wohle der Tierwelt

Zum Thema: (siehe auch Exkursion «Einheimische Wildsträucher»)
In Privatgärten und Grünanlagen stehen häufig Kirschlorbeer, Forsythien und andere exotische Sträucher, die keinerlei Nahrung für Insekten oder Brutvögel bieten. Einige von ihnen wie zum Beispiel der japanische Staudenknöterich und der Sommerflieder stehen sogar auf der Liste der invasiven exotischen Arten und müssen entfernt werden.

Ganz anders die einheimischen Sträucher: Vom frühen Frühling bis zum Frühsommer werfen sich Wildsträucher in ihr weisses Blütengewand, um allerlei Bestäuber-Insekten anzulocken. Ihre Laubblätter sind für pflanzenfressende Insekten verdaulich und zwischen ihren Zweigen finden Brutvögel Nistplätze und Schutz vor Nesträubern, insbesondere in Dornbüschen. Im Herbst wiederum bieten Wildsträucher Vögeln und Säugetieren ihre Früchte und Beeren an, damit diese nach einer guten Fruchtmahlzeit die Pflanzensamen verbreiten.

Rund 20 einheimische Sträucher und die wichtigsten invasiven Exoten sollen vorgestellt werden.

 

Zur Dozentin:
Annette Geiser-Barkhausen studierte Biologie in Zürich und schloss mit einem Master in Zoologie und Geobotanik ab. Sie ist seit über dreissig Jahren als Wissenschaftsjournalistin tätig und hat mehrere Bücher über Tiere, Naturschutz und Zoos verfasst.

 

 

Ort:  Schweizerhofquai 2, Luzern

Datum:

Dienstag, 14.00 bis 15.30 Uhr
8. September 2020

Kosten:

1 Seminar: Fr. 35.– 

Anmeldefrist:

 

25. August 2020
Seminar Nr.: SE1533
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch