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Exilliteratur 1933-1945 (Teil 1)

Zum Thema:
Kurze Zeit nach der Machtergreifung Hitlers 1933 waren die Medien und auch die Literatur fest in der Hand der Nazis. Diese duldeten keine eigenen Meinungen und schon gar keine Kritik. Aus diesem Grund zensierten sie alles, was ihnen nicht entsprach. Sinnbildlich dafür steht die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933.

Den Autoren jener Zeit blieben aufgrund der schwierigen politischen Umstände nur zwei Möglichkeiten: Anpassung oder Emigration. Die meisten entschieden sich für letzteres, und so fand das literarische Schaffen während der Zeit des Nationalsozia- lismus hauptsächlich im Exil statt. Daher auch die Epochenbezeichnung «Exilliteratur». Diejenigen, die in Deutschland blieben, bezeichnete man als Anhänger der inneren Emigration.

Nebst einem Überblick über die Epoche werden folgende Autoren und einzelne Werke näher vorgestellt: Stefan Zweig: Schachnovelle; Anna Seghers: Das siebte Kreuz, Der Ausflug der toten Mädchen; Irmgard Keun, Nach Mitternacht

Das Thema «Exilliteratur» wird im Frühjahrssemester 2020 weitergeführt und sich vor allem mit der Exilliteratur Bertolt Brechts auseinandersetzen. 

Zum Dozenten:
Paul Wyss, lic. phil., Studium der Germanistik, Anglistik und vergleichenden Literatur- wissenschaft an der Universität Zürich; dipl. Gymnasiallehrer, Lehrer für Deutsch und Englisch an der Kantonsschule Obwalden und Lehrer für Deutsch am BWZ Obwalden (Berufsmatura) bis 2016.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr
10., 17. und 24. September 2019

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.– 

Anmeldefrist:

27. August 2019
Seminar Nr.: SE1439

Telefon 041 410 22 71, Anmeldung