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Expressionismus
Die neue Ausdruckskunst

Zum Thema: siehe auch Exkursion «Expressionismus Schweiz»
Kurz nach 1900 überstürzen sich die Neuerungen in der Kunst. An verschiedenen Orten machen sich junge Künstler daran, die Welt auf ungewohnte Weise neu darzustellen. Vor dem Hintergrund gewaltiger gesellschaftlicher und politischer Umbrüche, mündend in einen unsinnigen Krieg, suchen sie nach einer adäquaten Bildsprache, um ihrem leidenschaftlichen Aufbruch und ihrem Weltschmerz Ausdruck zu verleihen. Vorläufer wie Van Gogh, Gauguin und Cézanne bereiten den Boden für die nachfolgenden Generationen, die Fauves in Frankreich die Expressionisten in Deutschland (Brücke und Blauer Reiter) und der Schweiz vor. Im Mittelpunkt steht nun das Künstlerindividuum, das seinem Innersten Ausdruck verleiht, das seine Empfindung über das Abbild stellen will. Eine direkte, unmittelbare Bildsprache von heftigen, ungebrochenen Farben mit gestischer Pinselführung und ausdruckssteigernder Deformierung bestimmt nun die Leinwand.

 

Zur Dozentin:
Doris Fässler, Kunstwissenschafterin lic. phil. und Germanistin lic. phil. War wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kunstmuseum Chur und im SIK/ISEA. Forschungsbeauf- tragte und Dozentin HSLU Design & Kunst. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Kunst des 20. Jahrhunderts und zur Gegenwartskunst sowie Kuratorin div. Ausstellungen. Bis 2019 auch als dipl. Gymnasiallehrerin für Deutsch an der Kantonsschule Luzern tätig.

 

Covid-Zertifikatspflicht 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Montag, 14.00 bis 15.30 Uhr
8., 15. und 22. November 2021

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.– 

Anmeldefrist:

25. Oktober 2021
Seminar Nr.: SE1801

Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch