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Francisco de Goya

Zum Thema:
Keiner wie er! Inmitten der akademisch erstarrten Kunst Iberiens wuchs – isoliert und ohne direkte Vorläufer – die genialste Gestalt der spanischen Malerei empor: Francisco de Goya!
Er brach – spät aber konsequent –  mit allen hergebrachten Formen und Formeln und überraschte und verstörte die Kunstwelt mit seinen schonungslos realistischen Darstellungen. Goya wird zum subjektiv agierenden Künstler, der sich nicht mehr den Repräsentationswünschen des Hofes anpasst, sondern mutig das menschliche Antlitz erforscht. Ironie und freie Urteilsfindung befähigen ihn zu grossartigen Leistungen. Zudem zeigen «Los Caprichos» und «Desastres de la Guerra», wie scharfsinnig er sich mit den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit beschäftigt hat.

Er wurde Akademieprofessor und Hofmaler von Karl III. und Karl IV. Er gewann das Vertrauen der königlichen Familie und erreichte den Höhepunkt seines Lebens sowie seiner künstlerischen Laufbahn. Doch als seine liberale Einstellung nicht mehr tragbar wurde, reiste er nach Frankreich, wo er 1828 in Bordeaux starb.

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., ist Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Freitag, 16.30 bis 18.00 Uhr
11., 18. und 25. September 2020

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.–

Anmeldefrist:


28. August 2020
Seminar Nr.: SE1535
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch