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Franz Liszt – «halb Zigeuner, halb Franziskaner»

Zum Thema:
Franz Liszt (1811-1886), im österreichisch-ungarischen Raiding geboren, startet  als ‘le Petit Liszt’ in Paris eine Karriere als Pianist, die ihn durch ganz Europa tragen wird. Der Klaviervirtuose der Romantik wird aber auch zu einem wirkmächtigen Komponisten der Romantik. Wird Liszt einerseits als gefälliger Salonmusiker betrachtet, hat er andererseits durch sein musikalisches und theoretisches Schaffen Einfluss auf Richard Wagner und weist in seinem Spätwerk Wege auf, welche  die folgende Musiker- generation aufnehmen wird.

Gerade die spirituellen Werke spiegeln seine künstlerische Entwicklung. Während seiner Aufenthalte in Paris, Weimar, Budapest und Rom reflektiert Liszt die Stellung des Künstlers in der bürgerlichen Gesellschaft des 19.Jh., fragt sich nach der Bedeutung von Glaube und Spiritualität in den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts und nimmt aktiv am politischen wie religiösen Leben seiner Zeit teil.  Er bezeichnete sich selbst als ‘halb Zigeuner, halb Franziskaner’ und beschreibt damit sein Naturell: geniale Lust zum Musizieren, fromm ohne Frömmelei, künstlerische Freiheit nutzend/lebend …

Im Seminar sollen Leben und Werk des Komponisten unter besonderer Berücksichtigung seiner geistlichen Musik betrachtet werden. (z.B. Graner Messe, Legende der Hl. Elisabeth, Christus-Oratorium, Spätwerke).

Einführende Literatur: Wolfgang Dömling: Franz Liszt. Beck Verlag: München2011; Franz Liszt in seinen Briefen, hrsg. Hans Rudolf Jung. Henschelverlag: Berlin 1987.

 

Zum Dozenten:
Prof. Dr. Wolfgang Müller ist Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, Leiter des Oekumenischen Instituts Luzern, Habilitation in München, umfangreiche publizistische Tätigkeit.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Mittwoch, 14.00 bis 15.30 Uhr
12., 26. September 2018

Kosten: 2 Seminare: Fr. 60.-- 
Anmeldefrist:


Mittwoch, 29. August 2018
Seminar Nr.: SE1363

Telefon 041 410 22 71, Anmeldung