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Franzoseneinfall in Nidwalden 1798

Zum Thema: (siehe auch Exkursion «Franzoseneinfall in Nidwalden 1798»)
Eine seltsame Konstellation, 1798, befremdlich auf beiden Seiten: Die Franzosen bringen die Freiheit, die Menschenrechte, aber sie bringen sie mit Gewalt und Krieg. Die Nidwaldner verteidigen die Freiheit, ihre alte Freiheit, aber ihren Untertanen in den gemeinen Herrschaften verweigern sie diese Freiheit.
Obwalden nimmt die Helvetische Einheitsverfassung an, die Nidwaldner wehren sich dagegen bis aufs Blut. Der Preis ist schrecklich. Zu beklagen sind rund hundert Gefallene, dazu mehr als 300 tote Frauen, Männer, Kinder, die in Massakern sterben. Hunderte von Gebäuden werden ausgeraubt, angezündet, zerstört.
Die Katastrophe führt zu einem kollektiven Trauma, das bei vielen bis heute nachwirkt. Um Trauer und Schmerz zu lindern, werden auf Bildquellen des 19. Jahrhunderts die Tatsachen oft auf den Kopf gestellt. Als Schlüssel zum Verstehen erweist sich das Einordnen im Damals. Nur etwas ist spannender als Geschichte: die Geschichte der Geschichte.

 

Zum Dozenten:
Kurt Messmer war Fachleiter Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Luzern sowie Lehrbeauftragter für Geschichtsdidaktik an der Universität Freiburg; seither freischaffender Historiker mit Schwerpunkt Geschichte im öffentlichen Raum; 2020 führend beteiligt am Projekt «Nidwalden 1798. Erinnerungswege am Bürgenberg».

 

 Ausgebucht. Eintrag auf Warteliste möglich.

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Datum:

Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr
15. Juni 2021

Kosten: 1 Seminar: Fr. 35.–
Anmeldefrist: 1. Juni 2021
Seminar Nr.: SE1738
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch