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Goethes Faustdichtung in der Musik

Zum Thema:
Das Hauptwerk des Dichters aus Weimar strahlte nicht nur auf die nachfolgenden Generationen in der Literatur aus, sondern beeinflusste ebenfalls die Komponisten der Romantik. Insbesondere hat sich die Beschäftigung mit den beiden Tragödien Faust I und Faust II in der für diese Epoche bezeichnenden Gattung der Programmmusik niedergeschlagen.

Von Franz Liszt gibt es eine Faustsinfonie, die sich die drei Hauptfiguren Faust, Mephistopheles und Gretchen als Vorlage genommen hat.

Aber auch seine Klaviersonate in h-Moll, ein Meisterwerk der Klavierliteratur, wurde immer wieder auf Goethes Drama bezogen, obwohl es von Liszt dazu keine Hinweise gibt.

Auch Robert Schumann hat sich in seinem Werk «Scenen aus Goethes Faust», dessen Komposition sich über eine längere Zeitdauer erstreckte, mit dem Stoff beschäftigt.

Unsere Beschäftigung mit diesem Thema schliessen wir ab mit einigen Betrachtungen zum zweiten Satz von Gustav Mahlers 8. Symphonie, in welcher sich der Komponist mit der Schlussszene von Faust II auseinandersetzt.

Im Seminar werden wir von jedem Werk besonders charakteristische Merkmale herausgreifen und uns damit beschäftigen. Ergänzt wir dieses Programm mit ein paar Liedern zu Gedichten aus Faust I von Franz Schubert.

 

Zum Dozenten:
Studien: Lehrerseminar, Musikhochschulen Zürich und Stutgart. Heute ist Raphael Staubli als Dozent für Theorie an der Hochschule Luzern - Musik tätig. Seit längerer Zeit bereist er regelmässig Griechenland, um sich mit der Kultur der griechischen Antike, insbesondere mit deren Musiktheorie auseinanderzusetzen. 

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Jeweils Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr
12., 19., 26. September 2017

Kosten: 3 Seminare: Fr. 90.-- 
Anmeldefrist:


Dienstag, 29. August 2017
Seminar Nr.: SE1277
Telefon 041 410 22 71, Anmeldung