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Jean Tinguely – 30 Jahre danach
Die Verspieltheit seiner mechanischen Kunst und seine Verbindung zu den Nouveaux Réalistes

Zum Thema: (siehe auch Exkursion «Jean Tinguely in Freiburg»)
Vor 30 Jahren starb der Freiburger Künstler Jean Tinguely, und noch immer faszinieren seine Werke, rufen Verwunderung, Erheiterung und Freude, aber auch Unverständnis hervor. Zusammen mit Alexander Calder begründete Tinguely die kinetische Kunst mit beweglichen filigranen Skulpturen aus Eisendraht und farbig geometrischen Elementen. Er schuf eine skurrile Welt in Bewegung, basierend auf seinem Düsseldorfer Manifest von 1959: «Es bewegt sich alles. Stillstand gibt es nicht. Lasst Euch nicht von überlebten Zeitbegriffen beherrschen. Fort mit den Stunden, Sekunden und Minuten. Hört auf, der Veränderlichkeit zu widerstehen».

Inspiration fand Tinguely auch bei den Künstlerfreunden der Nouveaux Réalistes wie Yves Klein, Arman, Niki de Saint Phalle und Daniel Spoerri, seinen Mitstreitern für die poetische Wiederverwendung von Alltäglichem. Le Nouveau Réalisme entstand als eine sich Ende der 1950er Jahre entwickelnde Gegenbewegung zum abstrakten Expressionismus und zur informellen Kunst.

 

Zur Dozentin:
Daniela Schneuwly studierte Kunst- und Architekturgeschichte in Freiburg/CH mit Aufenthalten in Italien. Sie arbeitet bei der Kantonalen Denkmalpflege Bern und leitet Studienreisen nach Italien und in die Westschweiz.
 

Ort:  Schweizerhofquai 2, Luzern

Datum:

Mittwoch, 16.30 bis 18.00 Uhr
21. April 2021
Kosten: 1 Seminar: Fr. 35.– 

Anmeldefrist:

7. April 2021
Seminar Nr.: SE1706
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch