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Kunst im Quadrat

Kann nicht durchgeführt werden. Verschiebung auf späteren Zeitpunkt.

Zum Thema:
Als Kasimir Malewitsch 1915 erstmals sein abstraktes Gemälde «Schwarzes Quadrat auf weissem Grund» in der futuristischen Ausstellung in Sankt Petersburg zeigte, ging ein Aufschrei durch die Kunstwelt. Es markierte einen radikalen Endpunkt all dessen, was der Mensch in der Kunst über sich und die Welt erfahren wollte. Doch gleichwohl wurde es zu einer Ikone des 20. Jahrhunderts und gab der geometrisch-abstrakten Welt des Quadrats nachhaltige Impulse.

Gemälde und Papierarbeiten von Theo van Doesburg und El Lissitzky stehen exemplarisch für die Anfänge dieser Richtung. Die Spannbreite reicht vom frühen Konstruktivismus über kinetische Kunst bis hin zu aktuellen Strömungen. Der Bauhaus-Künstler Josef Albers, der sich wie Piet Mondrian vornehmlich dem Quadrat verschrieb, experimentierte mit Farben und mit geometrisch-optischen Täuschungen. Er gehörte wie Victor Vasarely zu den Wegbereitern der Op-Art und mit seiner berühmten «Hommage to the Square» zur Hard Edge-Malerei. Die Zürcher Konkreten wie Richard Paul Lohse, Camille Graeser und Max Bill etablierten mit neuen Varianten diesen Stil.

 

 

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., ist Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr
26. Januar und 2. Februar 2021

Kosten: 2 Seminare: Fr. 65.–

Anmeldefrist:

12. Januar 2021
Seminar Nr.: SE1668
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch