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Musik, Tanz und Theater in der Kunst vereint

Zum Thema:
Drei verschiedene Kunstsparten haben auch in der bildenden Kunst ihren anschau- lichen Niederschlag gefunden und finden im interdisziplinären Zusammenspiel zu höchst eigenwilligen Interpretationen. Musikalische Strukturen visuell erlebbar zu machen, war für viele Maler eine spannungsvolle Herausforderung. Fasziniert hat sie das Immaterielle, das Transitorische der Musik als erlebte Kunstform. Mit der Loslösung vom Gegenstand haben sie erkannt, dass die Farben ebenso wie die Töne eine eigene Klangqualität haben.

Gleichermassen war die bewegte Ausdruckskunst des Tanzes eine beliebte Inspirationsquelle für eine rhythmische oder heftige Dynamisierung der malerischen Liniatur. In der Zweidimensionalität des Bildes gewinnt der Tanz ein neues Eigenleben. Eine theatralische Szene der Vergänglichkeit zu entreissen und sie für den Betrachter dingfest zu machen, wurde nicht nur der Fotografie als blossem Abbild überlassen, sondern in einer speziellen Stilvariante gern in ein anderes Deutungsprofil verwandelt. Im grenzüberschreitenden Wechselspiel der Künste erfüllt sich eine lebendige Kreativität, die stets nach neuen Formen sucht.

               

Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 10.30 bis 12.00 Uhr
8., 15. und 22. Juni 2022

Kosten: 3 Seminare: Fr. 95.–

Anmeldefrist:

25. Mai 2022
Seminar Nr.: SE1828
Telefon 041 410 22 71, Anmeldeformular