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Musik in den Diktaturen von Hitler und Stalin

Zum Thema:
Beide haben die Musik nicht primär in den Dienst ihrer Selbstdarstellung, sondern ihrer ideologischen Zielsetzung gestellt und deswegen deren Urheber zu korrumpieren versucht oder sie zur Emigration gezwungen.

Die Parallelen sind auffällig, überraschend aber auch die Unterschiede, wenn wir etwa an Paul Hindemith, Wilhelm Furtwängler, Richard Strauss und Carl Orff auf der einen und Sergej Prokofiev, Dmitri Schostakowitsch, Aram Chatschaturian und Wano Muradeli auf der andern Seite denken.

Die Freiheit der Kunst wurde als staatsgefährdend mit Bann belegt und damit die zeitgenössische Musik behindert und teilweise sogar verboten. Die Musik hatte in beiden Ideologien die Aufgabe, das Volk zu beruhigen und die Vorteile ihrer Zielsetzung zu vermitteln. Anhand vieler Musikbeispiele werden die Auswirkungen diktatorisch verordneter Lebensfreude nachträglich erlebbar gemacht. 

 

Zum Dozenten:
Dr. phil. Jakob Knaus studierte an der Universität Zürich Germanistik, Musik und Geschichte. Er war 1969 Mitgründer der Leoš Janáček-Gesellschaft und 42 Jahre lang deren Präsident. Ab 1969: Schweizer Radio DRS, Studio Bern, Redaktor Wort, moderne Literatur, daneben Deutschlehrer am Wirtschaftsgymnasium; 1975-2002 Redaktor Musik;  1978-2002 Studioleiter Studio Bern. Ab 1995 Leitung von Musikreisen in Europa. Verschiedene Publikationen.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Jeweils Mittwoch, 16.00 bis 17.30 Uhr
8., 15., 22., 29. November 2017

Kosten: 4 Seminare: Fr. 120.-- 
Anmeldefrist:


Mittwoch, 25. Oktober 2017
Seminar Nr.: SE1274

Telefon 041 410 22 71, Anmeldung