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Theater in den Goldenen Zwanziger Jahren

Zum Thema:
Nachdem die schlimmsten Folgen des Ersten Weltkriegs und das Kulturdiktat des Kaiserreichs überwunden waren, herrschte in Berlin Aufbruchsstimmung. Die kurze Spanne der fragilen Stabilität der Weimarer Republik entfesselte im Kreis der Intellektuellen und Kulturschaffenden eine Dynamik, die nach einer Neuordnung der gesellschaftlichen Verhältnisse und neuen künstlerischen Ausdrucksformen drängte. Der Lebensstil der Bohème der «Goldenen Zwanziger» war extravagant und glamourös, kombiniert mit Gesellschaftskritik und politischem Engagement.

Das Seminar vermittelt einen Überblick über die Vielfalt der Theaterformen in der «Theatermetropole» Berlin, die neunundvierzig Theater, drei Opernhäuser, unzählige Kabaretts und Kleinkunstbühnen, drei grosse Revuetheater und drei Varietés beherbergte. Näher beleuchtet wird das Theaterschaffen wichtiger Akteure wie Max Reinhardt, Leopold Jessner, Erwin Piscator, Bertolt Brecht und andere. 

 

Zur Dozentin:
PD Dr. phil. Heidy Greco-Kaufmann, Studium Germanistik und Kunstgeschichte, 1993 Promotion Uni Zürich, Höheres Lehramt, Kantonsschullehrerin, 2008 Habilitation Uni Bern. 2008-2017 Direktorin der Schweizerischen Theatersammlung. Ab 2018 Leiterin Forschung und Vermittlung im Schweizer Archiv der Darstellenden Künste. Autorin theatergeschichtlicher Bücher und Publikationen, Dozentin am Institut für Theaterwissenschaft, Uni Bern.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Mittwoch, 16.30 bis 18.00 Uhr
28. April und 5. Mai 2021

Kosten: 2 Seminare: Fr. 65.–

Anmeldefrist:

14. April 2021
Seminar Nr.: SE1713
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch