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Vertuschungsmanöver in der frühen Kirche?
Warum die apokryphen Schriften nicht zur Bibel gehören

Zum Thema:
Das um 180 entstandene Evangelium nach Maria behauptet, dass Jesus die Magdalenerin vor allen anderen Jüngern bevorzugte. In dem im 3. Jahrhundert in Ägypten verfassten Philippusevangelium lesen wir: «Die Paargenossin Christi ist Maria Magdalena. Der Herr liebte Maria mehr als die Apostel. Und der Herr küsste sie oftmals auf ihren Mund.» Im Judasevangelium aus dem 4./5. Jahrhundert, die 2002 entdeckt wurde, erscheint der angebliche Verräter Jesu als dessen Lieblingsjünger, der als Einziger die Botschaft des Mannes aus Nazaret richtig versteht.
Diese und zahlreiche andere Evangelien (Jakobusevangelium, Petrusevangelium, Protoevangelium des Jakobus, Thomasevangelium …) sind heute unter der Bezeichnung Apokryphen (geheime Schriften) bekannt. Weshalb hat man sich entschlossen, diese nicht in die Bibel aufzunehmen? Warum wurden sie von kirchlichen Autoritäten aussortiert? Gab dazu vielleicht das Bestreben den Ausschlag, unbequeme Wahrheiten zu unterdrücken? Oder...

 

 
Zum Dozenten:
Prof. Dr. Josef Imbach unterrichtete Fundamentaltheologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät S. Bonaventura in Rom. Inzwischen ist er in der Erwachsenenbildung und in der Seelsorge tätig. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Buchveröffentlichungen, seine Führungen auf Kunstreisen und seine ausgedehnte Vortragstätigkeit.

 

 Ausgebucht. Eintrag auf Warteliste möglich. 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Datum:

Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
3. Mai 2021

Kosten: 1 Seminar: Fr. 35.–
Anmeldefrist:

19. April 2021
Seminar Nr.: SE1716
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch