Aktiv dabei sein – jetzt erst recht!

Entdecken Sie unsere digitale Plattform myULU3

Angebote

Vier Liederzyklen
Schubert, Schoeck, Schönberg, Janáček

Zum Thema:
Obwohl zwischen Franz Schuberts «Winterreise» (1827) und Othmar Schoecks «Lebendig begraben» (1926) hundert Jahre liegen, sind sich diese zwei Liederzyklen näher als die beiden späteren «Pierrot lunaire» von Arnold Schönberg (1912) und das «Tagebuch eines Verschollenen» von Leoš Janáček (1917), die nur fünf Jahre auseinanderliegen! Da ist nicht nur die Thematik daran schuld, sondern hauptsächlich die Klangsprache: Schoeck ist in der Nachfolge Schuberts ein Spätromantiker, Schönberg ein Revolutionär, der aus dem Dunstkreis von Wagners Harmonik ausbricht und sich auf den Weg zur Zwölfton-Technik aufmacht, aber in der Atonalität hängenbleibt; Janáček hingegen ist ein Aussenseiter, der noch innerhalb der Tonalität trotzig nach neuen Wegen sucht und in der Text-Ton-Beziehung einen eigenständigen Weg findet.                                                          

                             
                                           

Zum Dozenten:
Dr. phil. Jakob Knaus studierte an der Universität Zürich Germanistik, Musik und Geschichte. Er war 1969 Mitgründer der Leoš Janáček-Gesellschaft und 42 Jahre lang deren Präsident. Ab 1969: Schweizer Radio DRS, Studio Bern, Redaktor Wort, moderne Literatur, daneben Deutschlehrer am Wirtschaftsgymnasium; 1975–2002 Redaktor Musik; 1978–2002 Studioleiter Studio Bern. Ab 1995 Leitung von Musikreisen in Europa. Verschiedene Publikationen.

 

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern
Daten:

Montag, 14.00 bis 15.30 Uhr
7., 21., 28. März und 4. April 2022

Kosten: 4 Seminare: Fr. 125.–
Anmeldefrist:

21. Februar 2022
Seminar Nr.:
SE1843
Telefon 041 410 22 71, Anmeldeformular