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Wilhelm Leibl
Malerische Feinheit in der Detailtreue

Zum Thema: (Siehe auch Exkursion Seite 103)
Als Vertreter des Realismus hat Wilhelm Leibl (1844-1900) nach seinem erfolgreichen Akademiestudium in München bald einen Künstlerkreis um sich versammelt, in dem er uneingeschränkt als bedeutendster Maler seiner Zeit verehrt wurde. Grosszügig teilte er sein Atelier mit etlichen anderen Künstlern, die sich zum «Leibl-Kreis» zählten. Sein Frühwerk brachte ihn in freundschaftlichen Kontakt mit Gustave Courbet. In Paris vertiefte er sich auch in die Malerei von Edouard Manet. Wilhelm Trübner, Carl Schuch, Theodor Alt, Johann Sperl und Hans Thoma wurden seine vertrauten Kollegen.

Leibls Thema war vor allem der Mensch und das schlichte bäuerliche Leben, das er mit malerischer Freiheit, aber mit äusserster Feinheit und Detailtreue darstellte. Seinen Figuren verlieh er die Noblesse unaufgeregter Selbstgewissheit. In den Werken des letzten Jahrzehnts näherte er sich einer impressionistischen Malweise.

Die Ausstellung im Kunsthaus Zürich (25. Oktober 2019 bis 19. Januar 2020) dokumen- tiert mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien und der Schweiz die Bedeutung dieses grossen Realisten, der auch van Gogh als Vorbild galt.
Ausstellungsführung durch Kristina Piwecki am 29. November 2019.


Zur Dozentin:
Kristina Piwecki, lic. phil., ist Germanistin, Kunsthistorikerin und Redaktorin BR sowie Dozentin für Kunstgeschichte und Studienreiseleiterin.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Daten:

Montag, 14.00 bis 15.30 Uhr
28. Oktober und 4. November 2019

Kosten: 2 Seminare: Fr. 65.–

Anmeldefrist:


14. Oktober 2019
Seminar Nr.: SE1450
Telefon 041 410 22 71, Anmeldung