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Zwischen alter und neuer Weltordnung

Zum Thema:
Skepsis gegenüber multilateralen Organisationen, Ablehnung des Freihandels und Sympathien für autoritäre Machthaber: Trumps aussenpolitisches Weltbild schürt Ängste vor einem bevorstehenden Zerfall der Weltordnung. Friedensfördernde Grundprinzipien wie liberale Demokratie, wirtschaftliche Zusammenarbeit offener Volkswirtschaften und Multilateralismus werden infrage gestellt.

Während gemässigte Kräfte der politischen Mitte an Einfluss verlieren, erhalten autoritäre Politikstile Zulauf. Populistische Parteien gelangen an die Macht und sind Exponenten einer illiberalen, nationalistischen Kritik an der bestehenden Ordnung. Ohne dass sich eine Alternative abzeichnet, erodiert die Nachkriegsordnung. Welche Trends prägen die politischen und wirtschaftlichen Systeme in den nächsten Jahren? Wie entwickeln sich die Weltmächte weiter? Wie sind die Kernprinzipien der liberalen Ordnung zu verteidigen? Solche und ähnliche Fragen behandelt das Referat.

 

Zum Dozenten:
Prof. Urs Grüter ist seit 1991 Dozent an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur und leitet seit mehreren Jahren das Institut für Natur- und Geisteswissenschaften am Departement Technik & Architektur. Zu den Schwerpunkten seiner Lehrtätigkeit gehören Politik, Zeitgeschichte, Technik- und Mobilitätsgeschichte sowie Kommunikation.

 

Ort: Schweizerhofquai 2, Luzern

Datum:

Montag, 16.30 bis 18.00 Uhr
1. März 2021

Kosten: 1 Seminar: Fr. 35.–

Anmeldefrist:

15. Februar 2021
Seminar Nr.: SE1684
Telefon 041 410 22 71, info@sen-uni-lu.ch