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Der letzte Kaiser von Österreich-Ungarn
Kaiser Karl I. von Habsburg-Lothringen erhält Asyl in der Schweiz und wird 2004 selig gesprochen

Zum Thema:
Erzherzog Karl wurde nach dem gewaltsamen Tod seines Onkels Franz Ferdinand 1914 in Sarajewo Thronfolger und nach dem Tod Franz Josephs I. mitten im Ersten Weltkrieg zum Kaiser gekrönt. Seine Friedensbemühungen und seine verschiedenen Versuche, die deutsche Vorherrschaft an der Ost- und an der Italienfront abzuschütteln, liessen ihn im Deutschen Reich zum «Verräter» werden. Nach dem Waffenstillstand erklärte er sich bereit, auf jede Beteiligung an den Staatsgeschäften in Österreich und Ungarn verzichten. Eine Abdankung lehnte er ab.
Karl emigrierte mit seiner Familie in die Schweiz. 1921 versuchte er zweimal erfolglos die Restauration der Monarchie in Ungarn. Daraufhin wurde er von den Alliierten auf Madeira interniert, wo er nach wenigen Monaten verstarb. 2004 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Krieg und revolutionäre Umbrüche sind schwere Zeiten für Bevölkerung und Regie- rung. Karls Haltung und Leistung erfordern deshalb eine sorgfältige Wertung – und neben ihm wirkte mit Kaiserin Zita eine starke Frau.

 

Zum Dozenten:
PD Dr. phil. Hans Rudolf Fuhrer, Militärhistoriker, war bis zum Sommersemester 2006 Dozent für Militärgeschichte MILAK/ETHZ und Privatdozent an der Universität Zürich. Seither Vorträge, Seminare und Publikationen.

 
 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum:
Donnerstag, 5. Dezember 2019, 16.15 Uhr 
Kosten:

Fr. 12.— für Vereinsmitglieder
Fr. 18.— für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement