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Luzerner Missionare - historisch gewürdigt
Ein Stück Geschichte des Weltkatholizismus mit Luzerner Hintergrund.

Zum Thema:
Mit Missionsbischof Gallus Steiger von Büron (1879 – 1966), Johannes Fuchs von Pfaffnau (1880 – 1934) und dem Hinterländer Al Imfeld (1935 – 2017) sind drei der historisch bedeutendsten Schweizer Missionare Luzerner: Lebensgeschichten, die für das Schicksal der Missionen repräsentativ sind.

Gallus Steiger, Benediktiner in Tansania, Verfasser einer Suaheli-Grammatik, war schon als Stiftsschüler in Beromünster in Sprachgenie. Der zum Bischof erhobene Pionier gehört zu den bedeutendsten Missionaren überhaupt.

Don Bosco-Pater Johannes Fuchs von Pfaffnau wurde 1934 im Amazonasgebiet von Indianern ermordet, galt lange als heiligmässiger Märtyrer. Heute wird seine Geschichte zum Teil kritisch gesehen.

Al Imfeld, der sich zuletzt nicht mehr als gläubig bezeichnen wollte, repräsentiert als einer der besten Kenner der afrikanischen Kultur und Literatur in der Schweiz das Ende des herkömmlichen Missionsgedankens.

 

Zum Dozenten:
Pirmin Meier, Dr. phil.,  lehrte 1979 bis 2012 Philosophie, Religion und Literatur an der Kantonsschule Beromünster; Verfasser von Standardwerken über Paracelsus (6. Auf- lage) und Klaus von Flüe (3. Auflage Herbst 2014). 2002 wurde ihm der Aargauer Literaturpreis, 2008 wurde der Kulturpreis der Innerschweiz verliehen. Zu seinen Projekten gehört u.a. ein Werk über die Mystik in der Schweiz.
 

Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum:
Dienstag, 18. September 2018, 18.30 Uhr

Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement