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«Wer zum Schwert greift, kommt durch das Schwert um.» Ulrich Zwinglis militärisches Denken und Handeln

Zum Thema: (Siehe auch Exkursion)
Das Denkmal vor der Wasserkirche in Zürich, sein Tod auf dem Schlachtfeld bei Kappel und sein Eisenhut und Schwert im Schweizerischen Nationalmuseum sind wohl nicht ganz unschuldig an der kritischen Distanz, die heute noch viele zu Ulrich Zwingli haben. Das Denkmal von 1885 zeigt den Reformator mit Bibel und Schwert. Zwingli wird dadurch nicht nur als Pfarrer, der «ad fontes» die biblische Botschaft zu verstehen versucht hat, sondern auch als Machtpolitiker dargestellt.

Unsere Analyse hat zum Ziel, Zwingli, der unbestreitbar zum Schwert gegriffen hat, auch als militäri- schen Denker kennenzulernen. Das sei vorweggenommen: Er dachte nicht wie ein technokratischer Kriegsherr, sondern als Hirte, der sich um seine Schafe kümmert und bereit ist, für sie auch in Todes- gefahr Verantwortung zu übernehmen.

Literaturhinweis:
Fuhrer Hans Rudolf (Hrsg.): Kappeler Kriege 1529/1531, Militärgeschichte zum Anfassen, Heft 11, Bezugsort: MILAK/ETHZ, Kaserne, 8903 Birmensdorf; Peter Opitz: Ulrich Zwingli. Prophet, Ketzer, Pionier des Protestantismus, TVZ Zürich 2015 vgl. Exkursion

 

Zum Dozenten:
PD Dr. phil. Hans Rudolf Fuhrer, Militärhistoriker, war bis zum Sommersemester 2006 Dozent für Militärgeschichte MILAK/ETHZ und Privatdozent an der Universität Zürich.

 
Ort: Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Luzern
Datum: Donnerstag, 14. September 2017, 16.15 Uhr
Kosten:


Fr. 12.– für Vereinsmitglieder
Fr. 18.– für Nichtmitglieder
vergünstigter Eintritt mit Vortragsabonnement